Die Mitglieder

Astrid Bassauer
Gabriele Gillner
Gabriele Herlyn
Angelika Kellinghusen
Dagmar Klatten (†)
Beatrice Kretschmer
Viola Kundrun
Madeleine Marx
Anke Menyesch
Annette Pauw
Astrid Pinckernelle
Hannelore von Reiche
Imogen Schnippenkoetter-Thomsen
Gabriele Schulemann
Stefanie Stoltzenberg-Spies
Inge Volk


Ehrenmitglieder:
Ingeborg Servatius
Peter Schmidt
 

 

Spendenkonto

 

Hamburger Sparkasse
DE72200505501221129990

 

 

Die Spenden an Licht im Schatten sind selbstverständlich absetzbar.

Interner Bereich

 

Eine Initiative entsteht

Hilfe für suchtkranke Kinder und Jugendliche -

wie alles begann

Ingeborg Servatius, Ehrenmitglied

Ich weiß es noch wie heute. Es war an einem sonnigen Mai-Morgen, als mich die Nachricht aufschreckte: "Wieder ein Drogentoter in einer Bahnhofstoilette aufgefunden."
Wie oft hatte ich solche Meldungen schon gelesen?

In diesem Moment war mir klar: Es mußte etwas geschehen! Mir war bewußt, dass es nicht reichte, bei Jugendlichen mit Drogen-Prävention anzufangen. Wichtig wäre, schon Kinder vor den Gefahren des Rauschgiftes zu warnen.

So wurde die Idee zu dem Kinderbuch "Alex lernt Neinsagen" geboren. An Hand von Beispielen sollen Kinder ab 8 Jahren darin angeleitet werden, Nein zu Dingen zu sagen, die gefährlich sind und ihnen nicht gut tun. Eine Entscheidung, die Kindern, die von Natur aus neugierig sind und alles gern ausprobieren möchten, oft nicht leicht fällt.

Als ich der Journalistin Gabriele Herlyn von meinem Buch erzählte, war sie begeistert und bat mich, in ihrem Freundinnen-Zirkel doch einmal daraus vorzulesen.

Die Lesung war ein voller Erfolg. Nach diesem Abend wollten alle unbedingt etwas tun - die Idee zu "Licht im Schatten" war geboren!

Fast zeitgleich hörte die Gruppe  einen Vortrag des Psychologen Laszlo Pota, der ihnen ein Konzept für die Gründung der ersten heilpädagogischen Wohngemeinschaft  zur Entwöhnung, Rehabilition und Reintegration  drogenabhängiger Kinder und Jugendlicher vorlegte. Seitdem machen sich die 16 Hamburgerinnen  für diejenigen stark, die keine Lobby haben: Sie veranstalten Kunstauktionen, Lesungen, Theaterabende, haben den Jugendlichen eine Sporthalle hingestellt und eine Bibliothek aufgebaut und vermitteln Lehrstellen. Seit 1992 haben sie rund 350 000 Euro gesammelt - und bringen so etwas Licht ins Leben derjenigen, die im Schatten sind.